Dark Age of Camelot Tutorials

So waere daoc2 Realitaet

Viele der Spieler von Dark Age of Camelot und die meisten Aufhörer wünschen sich einen zweiten Teil. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit gegen Null geht das dies Realität werden würde, wäre die Umsetzung gar nicht so schwer.

Wer an einen Nachfolger von DAoC denkt, der muss sich Fragen was er denn gerne verbessert haben möchte. Schließlich besteht das Spiel nun seit über zehn Jahren und wird noch von vielen Spielern weltweit gespielt, es muss also etwas besonderes haben was der zweite Teil nicht verlieren darf.

Das RVR – System muss bleiben

Liest man in Foren und auf Youtube unter Camelot – Videos schwärmen vor allem die Ex-Spieler vom RVR. Meistens erzählen sie dann wie sie stundenlang um Festungen kämpften oder Gruppenstrategien einübten und anwendeten.

Die Form des offenen PVPs ist schon eine Besonderheit in MMORPGs welche DAoC schon immer ausgemacht hat und die muss in jedem Falle bleiben.

Die Grafik als Hauptproblem

Zu seiner Zeit sehr fortschrittlich ist diese das was Spieler vom Anfangen abhält. Zwar ist die Grafik in Dark Age of Camelot europiäisch, nicht “Asia-Style” wie in den meisten MMOs, doch auch unrund, hart und vor allem das Terrain abgehackt und unsauber.

Wie man auf den Videos gut erkennt, sieht das Terrain mit der Crysis 2 Engine schon wesentlich angenehmer aus. Diese Videos wurden nicht von einem Mythic Mitarbeiter erstellt, sondern von jemanden in seiner Freizeit. Die reale Umsetzung sollte also einfach machbar sein.

Das Questsystem ist nicht ausschlaggebend für den Erfolg in DAoC

In jüngster Zeit wurde an diesem System gefeilt um vor allen Neueinsteigern das Spiel schnell zugänglich zu machen. Leider wurden nur die Symptome nicht die Ursachen behandelt, so sind fast alle Quests sog. “run and hit” Quests und langweilig.

Wer sich im Sektor des MMORPGs für DAoC entscheidet, der hat sich vorher informiert und weiß das der Fokus nicht auf PVE liegt, deshalb könnte man das vorhandene System im zweiten Teil übernehmen.

Lags und Bugs

Endlose Patches und Entwicklungszeit und es immer noch möglich durch Wände zu laufen und über 10 Meter große Hindernisse zu springen. Dazu kommen bei großer Spielerzahl die Serverlags die bei einem PVP basierten Spiel gleich doppelt stören.

Es müsste also in DAoC2 dringend an der Serverperformance gearbeitet werden um ein offenes PVP mit vielen hundert Spielern in einer Zone lagfrei zu machen.

Ich persönlich finde die Strategie von Mythic undankbar, mir kommt es so vor als sollen die vorhanden Spieler noch “gemolken” werden so lange es sich trägt. Die meisten Patches in jüngster Zeit waren nicht Erwähnenswert und auch Live – Eventtechnisch war schon seit langer Zeit nichts mehr los.

Die Umsetzung für DAoC2 ist denkbar einfach, mit dem erscheinen von SW:OTR jedoch mehr als unwahrscheinlich.

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Tutorial: Reichsrang

Jeder einzelner Charakter der erstellt wurde besitzt mit der ersten Lebensminute einen eigenen ganz persönlichen Reichsrang. Los geht es grundsätzlich bei 1 L0. Die erste Zahl steht für den aktuellen Reichsrang, die zweite zeigt das aktuelle Zwischenlevel des Reichsranges an. Die Zwischenlevel sind aufgeteilt von L0 bis L9, wer das letzte Zwischenlevel erfolgreich beendet hat steigt mit seinem Charakter um eine Reichsrangstufe.

Der Reichsrang eines jeden Charakter steigt durch das Töten gegnerischer Mitspieler. Für jeden Tod bekommt man eine Portion Reichspunkte auf sein Konto gutgeschrieben. Die Menge der Reichspunkte ist flexibel, sie hängt ab von Reichsrang des Gegenspielers, seiner aktuellen Lebenszeit im RvR, uvm.

Welchen Reichsrang euer Gegenspieler hat seht ihr zu zusammen mit seiner Rasse direkt über der feindlichen Spielerfigur angezeigt. Damit man sich ungefähr vorstellen kann wie das im RvR aussieht, ein kurzer Einblick in das Kampfgeschehen der Reiche in unserem aktuellen Video.

Leider wird nicht direkt der Reichsrang des feindlichen Mitspielers eingeblendet sondern nur seine aktuelle Reichsbezeichnung. Je nach Reichsrangstufe ändert sich die Bezeichnung, bis schließlich mit Reichsrang 12 der Reichstitel plus Charaktername angezeigt wird.

Die Stufen der einzelnen Reichsränge steigen überproportional an. Im Spiel bedeutet das für einen Charakter mit Reichsrang 5 L0, dass er erneut die gleiche Menge an Reichspunkten braucht für das Ziel, Reichsrang 6 L0.

Mit dem Erreichen des Reichsrang 5 L0 (513.500 Reichspunkte) bekommt jeder Charakter seine ganz persönliche Reichsrangfünffähigkeit (RR 5). Alle Spieler der gleichen Klasse und entsprechendem Reichsrang können ab sofort  ihre persönliche Fähigkeit im Kampf benutzen.

Außerdem bekommt jeder Charakter der ein höheres Zwischenlevel erreicht, einen freien Punkt für seine Reichsfähigkeiten gutgeschrieben. Diesen Punkt kann man direkt in eine Reichsfähigkeit verskillen oder sammeln, solange bis die benötigte Menge für etwas teurere Reichsfähigkeiten ausreicht. Die Reichsfähigkeiten können sich passiv als auch aktive auf den Charakter auswirken. Manche Fähigkeiten können direkt im Kampf eingesetzt werden, andere dagegen erst nach dem Kampf.

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Tutorial: Das Handwerk – Craften

In Dark Age of Camelot kann man wie im wirklichen Leben einem Beruf nachgehen. Die Arbeitszeiten sind frei wählbar und die Kundschaft natürlich auch. Wer einen der sieben verschiedenen Handwerksberufe erlernt hat, kann typische Gegenstände seines Berufes herstellen. Außerdem kann man sein Template mit gecrafteten Gegenständen individuell gestalten. Wie das erlernen eines Handwerks in DAoC abläuft zeige ich in kurzen Auschnitten in unserem neuesten Video.

Die folgenden Handwerksberufe können im Spiel erlernt werden

  • Waffenschmied
  • Alchemist
  • Schneider
  • Rüstungsschmied
  • Bogenbauer
  • Bannzauberer
  • Belagerungswerk

Je Beruf startet man bei Stufe 0, erst nach und nach mit mehr Skill, anhand von Craftversuchen, erlangt man die nächste Stufe. Ab der Stufe 1000 gilt man als legendärer Handwerker (Cap 1300). Erst jetzt ist man in der Lage die höchsten Stücke seiner Berufsbranche zu fertigen. Neben der Herstellung der verschiedensten Teile, kann man mit seinem Char ebenso Teile reparieren und schlechte Dropgegenstände zur Wiedergewinnung des Materials zerlegen. Aber erst mit viel Zeit und ausreichend Kleingeld, hat man einen legendären Handwerker, der in verschiedenen Bereichen einsetzbar ist.

Tipp:

  1. Erlernen am sinnvollsten in der jeweiligen Hauptstadt, da Boni auf
    - 10 % Handwerksgeschwindigkeit
    - 5 % Handwerkstalentserhöhungchance.
    (Gültigkeit nur für den aktiven Handwerksberuf)
  2. Ab einem Stufe von 800 kann alles ohne Verlust zerlegt werden.
  3. Registrierung in der Gilde sinnvoll, dann ist man als Handwerker gelistet und kann sich zusätzliches Geld über Aufträge verdienen. (teilweise sehr mühsam, aber wird gut bezahlt!)

Die Qualität der produzierten Stücke bewegt sich zwischen 96% und 100%, wobei die höchste Stufe besonders selten ist. Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 2% bei jeder Herstellung. Es gibt daher die Möglichkeit über die Prometheusflamme (5000 Glas) etwas nachzuhelfen. Mit ihr in der Hand des Crafters, erhöht sich die Chance auf eine höhere Qualität. So gelingt vielleicht ein Meisterstück (MP) das ein Maximum an Steinladungen aufnehmen kann. Durch die Qualität hat die gecraftete Waffe eine besonders lange Haltbarkeit im Kampf gegen verfeindete Realms.

Tipp:

Prometheusflamme, besonders zu empfehlen bei der Herstellung von legendären Waffen oder gezielten Einzelstücken.

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